Werdegang

Ich bin Ende 1966 in Madrid geboren, wo ich auch aufgewachsen bin und studiert habe. Nach Abschluss meines Studiums 1989 an der Universidad Complutense de Madrid arbeitete ich dort eine Zeitlang als Doktorand mit Unterrichtsaufgaben. 1990 schloss ich eine zusätzliche Lehrerausbildung ab. 1992 kam ich nach Berlin, um ein Aufbaustudium an der FU Berlin zu absolvieren. 1995 wechselte ich mit einem dreijährigen DAAD-Stipendium zur Technischen Universität Berlin, wo ich dann drei Jahre lang auch als Dozent (Lehrbeauftragter) tätig war. Nach der Geburt meines Sohnes entschied ich mich gegen die Fortsetzung der akademischen Laufbahn und machte meine bis dahin nebenberufliche Übersetzungstätigkeit zum Hauptberuf. Seit 1998 arbeite ich freiberuflich als technischer Übersetzer aus dem Deutschen und Englischen ins Spanische.

Ich übersetze komplexe technische Inhalte aus dem Deutschen und Englischen ins Spanische – klar, exakt und stilistisch ausgereift. Ich arbeite für Unternehmen, Institutionen und Agenturen, die auf langfristige Zusammenarbeit, hohe Qualität und zuverlässige Projektabwicklung Wert legen. Mein Fokus liegt auf technisch anspruchsvollen Fachtexten, insbesondere mit großem Volumen, engen Zeitvorgaben und hohem sprachlichen Anspruch. Schwerpunkte meiner Arbeit sind Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierung, Mess- und Sicherheitstechnik sowie technische Software und Unternehmenskommunikation. Zielsprache ist Spanisch, grundsätzlich für Spanien und bei Bedarf in länderspezifischen Varianten.

Meine wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprache und Argumentation prägt auch meine Übersetzungsarbeit. Technische Texte müssen nicht

Dr. Fernando Oreja, technischer Übersetzer und Philosoph

nur terminologisch korrekt sein; ihre logischen, funktionalen und stilistischen Zusammenhänge müssen in der Zielsprache erhalten bleiben. Übersetzen bedeutet für mich daher einen getreuen und verantwortungsvollen Umgang mit Bedeutung.

Parallel zu meiner Tätigkeit als technischer Übersetzer bin ich weiterhin philosophisch tätig und publiziere zu Fragen der Philosophiegeschichte und der Ontologie des Konflikts.

Seit 2025 bin ich vom Goethe-Institut als Lehrkraft für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache zertifiziert und verfüge über die Zulassung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Lehrtätigkeit in Integrationskursen. In diesem Rahmen unterrichte ich gelegentlich in Integrationskursen des BAMF sowie in weiteren, von Jobcentern geförderten Maßnahmen.

Sie benötigen eine zuverlässige spanische Fassung eines technisch oder sprachlich anspruchsvollen Textes? Senden Sie mir eine unverbindliche Projektanfrage.

Publikationsauswahl

Monographien

Der Logos der Sophistik und die Philosophie
Untersuchung zur Eigentümlichkeit der sophistischen Rationalitätsausübung (Logos Verlag, 2022)

Buchcover: Der Logos der Sophistik und die Philosophie

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La filosofía truncada
Ensayo sobre la obra filosófica y psicológica de Lucio Gil de Fagoaga (Editorial Trotta, 1995, S. 17–188). Digitalisiert und online veröffentlicht durch die Fundación Lucio Gil de Fagoaga.

Buchcover: La filosofía truncada

Neuere Essays und Vorträge

Zwangskommensurabilität
Wie die nomothetische Kraft des Staates den Krieg verschleiert und Konflikte in ein Kommensurabilitätsfeld zwingt (2026)

Essay: Zwangskommensurabilität

KI und das Ende der Metaphysik
Die performative Selbstentlarvung des metaphysischen Einheitstraums durch seine technische Vollendung (2026)

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Entzauberte Dialektik
Von der alten Sophistik zu modernen Konflikttheorien (2025). Text eines Vortrags in Barcelona und erster Versuch, die Linie einer diaphorischen Ontologie von der antiken Sophistik über die Auflösung des dialektischen Denkens bis zu modernen Konflikttheorien sichtbar zu machen.

Vortrag: Entzauberte Dialektik



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